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Indien ist ein Subkontient mit über einer Milliarde Einwohnern und über 200 Sprachen und so läuft hier alles anders,
als in Europa. Die Inder sind sehr religiös und gewöhnen sich nur langsam an den westlichen Einfluss,
darum hier ein paar Tipps, damit es keine bösen Überraschungen gibt.
Kühe! Überall Kühe!
Die Kuh ist ein heiliges Tier und dieses zu tüöten ist ein schweres Verbrechen in Indien. Aus
diesem Grund sollte man vorsichtig sein, was man macht, denn Kühe wird man überall finden: Auf der
Strasse, auf Märkten und manchmal auch in Geschäften. Die Kuh hat immer Vorfahrt und so ist es keine
Seltenheit, dass der ganze Verkehr steht, weil eine Kuh die Strasse blockiert. Fassen Sie die Kühe
nach Möglichkeit nicht an und füttern Sie die auch nicht. Auch wenn sie verhungert aussehen.
Neugier
Inder sind sehr neugierig, gerade, wenn hellhäutige Menschen ihr Land besuchen. Darum sollten
sich gerade Frauen nicht wundern, wenn auf einmal eine Horde grossäugige Männer um einen herum steht.
Sie gucken, weil sie nicht jeden Tag sowas zu sehen bekommen, schliesslich haben viele von denen keinen
Fernseher bzw. ausländisches Programm. Wenn ein Inder eine anzügliche Bemerkung macht, dann nur, weil
sie eine andere Ansicht zur Sexualität haben. Haben sie also etwas Nachsicht.
Körpersprache
Geben sie einem Inder niemals die linke Hand. Die gilt als unrein. Gängig ist die Begrüßung
"Namasté" mit gefalteten Händen und einer leichten Verbeugung. Generell sollten sie nicht allzu herzlich mit
Umarmungen oder Berührungen sein. Bettler, welche sehr sehr anhänglich sein können, wimmelt man aber
schnell ab, wenn man sie kurz antippt.
Was immer gerne zu Irritationen führt, ist das seitliche Kopfschütteln, was hier als "ja" gilt und
bei uns als "nein". Daran gewöhnt man sich allerdings genauso schnell, wie an den dortigen Linksverkehr.
Essen & Trinken
Das gute Essen verführt, aber seien sie auf der Hut, wenn sie etwas spicy bestellen, denn die Inder
würzen anders als andere Länder. Scharfes Essen ist hier Teil des körperlichen Wohlbefinden, denn es
fördert die Verdauung und glauben sie mir, scharf bedeutet hier richtig scharf.
Das Trinkgeld sollte immer um die 10% betragen und zwar bei fast allen Dienstleistungen.
Vermeiden sie Speisen von der Strasse. Wenn es zu verlockend ist, dann nur ganz durchgebratenes
Fleisch. Wasser sollten sie, wenn möglich, selbst mitbringen oder in versiegelten Flaschen kaufen.
Sanitäre Anlagen
Die Nahrungsaufnahme dient hier nur als Zweck und die Toilette ist für die Inder kein Ort zum
Zeitunglesen. Wer also in einem scheinbar vornehmen Restaurant die Toiletten aufsucht, wird sie
nicht selten in der Nähe der Küche finden und statt einer Kloschüssel genügt hier nur ein Loch
im Boden. Das gleiche kann in kleineren Hotels vorkommen, darum ist es keine Schande vor dem Buchen
oder Einchecken zu fragen, ob das Bad westlichen Standard hat.
Tipps für Paare
Sexualität ist immernoch ein empfindliches Thema hier, deshalb sind öffentliches
Küssen und enges Arm-in-Arm-Gehen hier noch sehr verpöhnt. Es hat was mit Respekt zu tun,
sich an diese kleine Regel zu halten.
Übrigens: Man sieht hier viele Jungen Hand in Hand laufen. Das hat nichts mit Homosexualität
zu tun, hier zeigt man sich so seine Freundschaft.
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